strom teurer.. und geld zurück

Ganz zu meinem eigenen Erstaunen und trotz neuer Preissteigerung bekomme ich Geld zurück.. habe die letzten 12 Monate nur 2376 KWh verbraucht. Wie kommt denn sowas ?

Je geringer mein Verbrauch, desto weniger lohnt der Wechsel zu anderen Stromanbietern. Beim lokalen Anschlußmonopolisten kostet der nun seit 1.1. 2006 schlappe 18,7572 ct pro KWh (rund 37 Pf). Dazu kommen noch Gebühren für Anschluß und Stromzähler in Höhe von 78,29 Euro.
Unverschämt !

ungenauer Kühlschrank

Dieser Tage hatte ich den Einfall, mal die Temperatur in meinem Kühlschrank zu kontrollieren und ggf. nachzustellen. Da ich beruflich bedingt eher wenig zu Hause bin, ist es mein Ziel den Kühlschrank möglichst kalt einzustellen, jedoch das Kühlgut nicht zu gefrieren. Dadurch verlängert sich die Haltbarkeit, wodurch ist weniger verdorbenes wegwerfen muss. Der zusätzliche Strom ist billiger als das weggeworfene Essen.

Also ein Thermometer in meinen Bauknecht „KDF 1536“ Kühlschrank.. In der Annahme das im Kühlschrank konstante Temperatur herrschen würde, hab ich eben so nach gutdünken das Thermostat noch etwas in richtung „kalt“ gedreht, da mein Thermometer 5°C anzeigte. Beim nächsten ablesen einige Zeit später war es im Kühlschrank dann wärmer als zuvor !

Das brachte mich drauf die Sache näher zu untersuchen. Mit einem minimum-maximum-digitalthermometer habe ich dann erstaunliches Festgestellt. Ohne das ich die Kühlschranktür öffne, schwankt die Temperatur fast 8 °C. Bei mir momentan zwischen 0,3°C und 8,1°C.

Wofür hat die Mühle ein Thermostat ??????
Die Regelgenauigkeit ist jämmerlich…

Selbstmörder wohin das Auge schaut

Nachdem im Fernsehen ständig die Berichte von Selbstmordattentätern über die Scheibe flimmern, finden sich auch hier die ersten Nachahmer. Man ist einfach nicht mehr sicher. Selbst hier in Deutschland, ja sogar bei mir zu Hause war es gestern schon soweit. In einer halsbrecherischen Aktion spontaner Selbstentzündung haben sich zwei nahestehende kleine Transistoren den garaus gemacht und nebenbei eine Mischung ungesunden Rauchs (Giftgas) von sich gegeben. Doch nicht genug, zog heute mein Computer nach. Windows hat sich nach Installation neuer Hardware komplett abgeschossen.. „Windows-Schutzfehler, starten sie das System neu“ vermeldet es beim Booten nur noch.
So lauern sie überall… es kann nur besser werden.

gruß, gafu

Ätzfeste Schale

Seit den ersten Versuchen zum Herstellen von Leiterplatten aus Leiterplattenrohmaterial benutze ich noch einen Gegenstand: Eine Entwicklerschale, wie sie normalerweise im Fotolabor zum Einsatz kommt. Diese Schale hat etwa die halbe Größe einer A4-Seite und besteht aus weichen Plaste und besitzt einen etwa 5cm hohen Rand.
Besonders wichtig ist natürlich, das der Kunststoff gegen allerlei Chemikalien beständig sein muss, die man u.a. auch im Fotolabor benutzt.
Im Elektronikbedarf für den Hobbybastler wird nun alles als „ätzfest“ gekenntzeichnet, was beständig gegen Chemikalien zum Ätzen von kupferbeschichteten Leiterplatten ist. Theoretisch zumindest. Kurzum: Meine Plasteschale war angeblich „ätzfest“.

Nachdem ich nun dieser Tage schon festgestellt hatte, das Plasteflaschen von normalem Spülmittel (bei mir Spülmittel der Marke FIT) nicht beständig gegen NaOH-Lauge sind und sich binnen weniger Wochen auflösen, folgte der nächste kleine Chemieunfall heute im heimischen „Labor“…

Nach dem letzten Anlauf zur Leiterplattenherstellung ließ ich ruhigen Gewissens das Ätzmittel (Ammoniumpersulfat) in der so genannten „ätzfesten Schale“ eintrocknen und kristallisieren, um es bis zur nächsten Verwendung trocken zu lagern. Binnen ein paar Tagen hatte sich die beinahe gesättigte Lösung auch vollständig in Kristalle verwandelt und konnte nun in der Schale für die nächste Verwendung verbleiben. Dachte ich zumindest.

Entsprechend groß war heute die Überraschung, als ich einem Bekannten das Verfahren vorgeführt habe. Nach erfolgreichem Belichten und Entwickeln ging es nun an den letzte Schritt, dem Ausätzen des überflüssigen Kupfers um nur die gewünschten Leiterbahnen übrig zu behalten. (Das Rohmaterial ist vollständig mit einer Kupferschicht versehen)

Ich wähnte mich also noch in trügerischer Sicherheit als ich meine sogenannte ätzfeste Schale auf die Warmhalteplatte gestellt hatte, und nun zu den verkrusteten Kristallen wieder Wasser hinzugab, um selbige darin aufzulösen. Das Wasser wiederum versickerte zwischen den Kristallen und trat zur allgemeinen Überraschung unter der Schale wieder aus.. In der Zwischenzeit erhitzte sich die ausgelaufene Lösung auf der heißen Platte bis zur chemischen Instabilität und quittierte mir den Vorgang mit einer Wolke aus Chlorgas und Ammoniak…

Nach dem Öffnen des Fensters, meine Atemwege waren danach auch schön frei, hab ich das mal genauer „unter die Lupe“ genommen.. nach dem Reinigen der Schale bot sich dieses Bild:

Umgepolte Fledermäuse.

Heute einmal ein seeeehr verspäteter Eintrag in meinem Blog, diesmal ein Bild vom Besuch des Zoo Erfurt im Oktober 2005. Sehr schön fand ich die Fledermäuse. Um diese nachtaktiven Tiere jedoch am Tag in Aktion erleben zu können, hat man diese quasi umgepolt. Durch künstliche Beleuchtung wird Tag und Nacht vertauscht.

Trotz der Dunkelheit sind mir ein paar Bilder gelungen, hier nun ein Bildausschnitt mit einer der Fledermäuse.

Wann wird es endlich wieder Sommer?

So langsam sehne ich mich nach dem Sommer.. das Grau der kalten Jahreszeit geht mir ziemlich auf den Wecker..
.. wie schön wäre es doch, jetzt einen warmen Sommerabend am Badesee zu genießen, gemütlich zu grillen und den Sonnenuntergang zu beobachten…

Bis es soweit ist, muss es leider reichen, in Erinnerungen des vergangenen Sommers zu schwelgen. Passend dazu ein Foto vom Sommer. (Talsperre Pirk)

Kaffee, mild

Heute habe ich doch tatsächlich Kaffee gekauft.. aus dem einfachen Grund, das mein vorhandener Kaffee schon 4 Jahre alt ist. Kann man doch keinem mehr anbieten.

Letztens habe ich Kaffee getrunken, der sehr bitter war, daher war es nun mein Ziel, ebensolchen *nicht* zu kaufen.
Vor dem Kaffeeregal im Supermarkt fiel mir als Teetrinker die Wahl freilich schwer, doch ich entschied mich für „Eduscho Gala – Mild und Elegant“. Weiter heißt es auf der Verpackung: „Für Gala Mild & Elegant werden ausschließlich Kaffeesorten ausgewählt, die in Regionen mit besonders mildem Klima wachsen. Dieses verleiht dem Kaffee seinen weichen und ausgewogenen Geschmack. … Kaffeegenuss auf naturmilde Art“

Also gleich mal wieder den guten Espresso-bereiter aus dem Regal genommen und eine Portion von dem Zeug gebraut.

Das war mal wieder der totale Reinfall.. eben dieser Kaffee ist besonders Bitter..

wlan hotspot mühldorf/inn

Wie vielleicht mancher mitbekommen hat, bin ich nun QRL wegen unter der Woche in Mühldorf am Inn. Die Besonderheit hier: in einem Aufenthaltsraum kommt ein Netzwerkkabel aus der Wand, welches am stationären Rechner die Verbindung zum Internet bereitstellt. Dahinter steckt ein DSL-Router mit Flatrate.. was liegt also Näher, als diesen Anschluß auch für mein Notebook zu nutzen… daher gibts gleich ein neues Bauwerk von mir:
Der mobile Wlan-Hotspot 🙂

Habe am Sonntag Nacht noch schnell in meiner Keller-Werkstatt etwas passendes zusammengeschraubt, bestehend aus Netzwerk-switsch, Steckdosenleiste, Wlan-Accespoint und jeder Menge Leitungen 🙂
Das alles schön Transportabel und als „plug & play“… also Stecker in die Steckdose, Netzwerk an den switch und schon geht es rund. Sozusagen zum Zwischenstecken ins Netzwerkkabel zum vorhandenen Rechner.

Wlan-Koffer Mühldorf

Das beste daran: Es funktioniert ausgezeichnet. Verfasse über diese WAN-Verbindung gerade diesen Eintrag in meinem Blog. Da bin ich fast ein wenig stolz auf mich. *g*

gruß, gui

compaq akku die zweite..

Welch wunder – der intelligente Akku hat es sich anders überlegt.. er lässt sich wieder laden.. oder war es diesmal doch das Notebook?

Wie auch immer, kurz zur Vorgeschichte.
Am Freitag traf nun der inzwischen bestellte neue Akku für mein Notebook mit der Post ein. Leider war ich zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause, also musste ich auf dem Weg nach Jena noch fix an der Postagentur halten, um das Paket abzuholen.
In Jena wollte ich dann schnell den Akku ins Notebook stecken und voll laden, da ergab sich die Überraschung: Das Notebook weigerte sich weiterhin standhaft, den (nun neuen) Akku aufzuladen. Die bekannten Fehlermeldungen erschienen im Bildschirm.

Weitere Suche in den technischen Dokumenten zum Notebook erbrachten auch keine neuen Hinweise auf die genaue Bedeutung der Fehlernummern. Eine Explosionszeichnung der Bauelemente des Notebook brachten mich dagegen auf eine andere Idee: Es könnte doch am Netzteil liegen.
Wie es in solchen Fällen immer so ist, ist die Netzteilplatine sehr versteckt im Gehäuse untergebracht. Nach öffnen sämtlicher Abdeckungen konnte ich sie am Rand einer Öffnung entdecken. Dummerweise kam man so nicht drann.

So schnell wollte ich mich natürlich nicht geschlagen geben, da ich schon mal den Schraubendreher in der Hand hatte. Nach demontage sämtlicher Laufwerke, der Tastatur, weiterer Kunststoffteile, des kompletten Display’s, einer Taster und Anzeigen-Platine, diverser Stecker, einer Metallabschirmung, zweier Hohlschrauben sowie diverser miniaturisierter Steckerchen und unmengen winziger Schrauben konnte ich dann endlich die Hauptplatine vom Rest des Gehäuses trennen. Ein großer Stapel Elektronik- und Plasteteile hatte sich inzwischen angehäuft.
Nachdem ich nun nur noch die Hauptplatine in den Händen hielt, könnte ich endlich die Netzteilplatine von ihren Steckverbindungen Lösen und genauer betrachten.

Zwei kleine Sicherungen (Baugröße 1206 SMD, ca.3×1,6mm wenn ich mich nicht irre) fanden sich darauf.. Nach kurzem Prüfen mit dem Multimeter konnten diese Sicherungen als Problemursache ausgeschlossen werden. Defekte oder verschmorte Teile sowie sonstige Überhitzungsspuren waren nicht zu sehen.
Folglich blieb mir nichts anderes übrig, als den ganzen Laden wieder zusammenzubauen.

Kurzum: eins der winzigen Schräubchen blieb übrig, was aber der Funktion keinen abbruch tat. Im Gegenteil.
Ganz zu meinem Erstaunen lassen sich nun auch wieder Akku’s laden. BEIDE.

Wie das kommt, muss mir mal jemand erklären……….

notebook fragt akku….

Seit einiger Zeit bin ich stolzer Besitzer eines Notebook. Es ist ein Compaq Armada E500. Das Gerät lief bis letzte Woche mit dem Originalen Akku noch 2-4 Stunden (je nachdem was man so gemacht hat), der Akku war also noch fit, obwohl er schon mehrere Jahre alt ist.
Dieser Zustand endete abprupt mit einer Fehlermeldung, die besagt das er Akku nicht mehr geladen werden könne. Gleichzeitig ging auch die Ladekontroll-LED aus. Seither lässt sich das Notebook nicht mehr dazu bewegen, den Akku weiter zu laden. Deshalb hab ich mal entwas nachgeforscht, wie das denn zustande kommt, das der Akku plötzlich kaputt sein kann. Das brachte folgendes Ergebniss zu Tage:

Der Notebook-Akku von Compaq ist intelligent. Nicht das Notebook stellt fest, wie voll der Akku ist, ob er geladen werden muss oder ob er kaputt ist, nein: Der Akku sagt dem Notebook, was zu tun ist!

Im Akku integriert ist es ein Mikrocontroller, der das „Akkumenagement“ übernimmt. Ähnliche Technik befindet sich mittlerweile auch in vielen anderen Geräten, wie Schnurlos- und Mobiltelefonen. Diese Schaltung erfasst jedenfalls Lade- und Entladeströme, die Anzahl der Ladezyklen, Zellenspannungen, Kapazität und in meinem Fall auch die Zeit. So meldet der Akku dem Notebook beispielsweise, das die Garantie für den Akku abgelaufen ist. Und jetzt meldet er eben auch, das er nicht geladen werden könnte.

Es ist also anzunehmen, das der Mikrocontroller im Akku neben den „normalen“ Funktionen zum Akkumenagement zusätzlich noch eine Art Timeout-Funktion besitzt, der den Notebook-besitzer nach einer bestimmten Betriebsdauer, Ablauf eines Datums oder nach einer bestimmten Anzahl Ladezyklen dazu zwingt, einen neuen Akku zu erwerben, auch wenn der alte noch seinen Dienst tuen würde. Der neue Akku bringt dann wieder Geld in die Kassen des Herstellers.
Na vielen Dank!

nanotechnologie

Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren ein neues Betätigungsfeld gefunden – die Nanotechnologie. Gemeint sind Partikel, die nur wenige Nanometer groß sind. Inzwischen sind Produkte auf dem Markt, die diese Teilchen beeinhalten nutzen.
So gibt es eine Reihe Produkte zur Oberflächenbeschichtung – zunächst versucht man den Lotus-Effekt (Abperleffekt auf der Oberfläche von Blättern der Lotus-Pflanze) durch winzige Strukturen nachzuahmen, um das Anhaften von Schmutz und Öl an Oberflachen zu verhindern. Abspülen mit Wasser würde dann zur Entfernung der Verschmutzung ausreichen. Dachziegel, Sanitärkeramik und Fassadenfarbe wird inzwischen so ausgerüstet. Ein großer Vorteil ist, das die enthaltenen Teilchen so klein sind, das sich das Licht nicht mehr an Ihnen bricht. Sie sind quasi unsichtbar.
Die Forschung geht nun dahin, Oberflächenbeschichtungen für Metalle und Kunststoffe zu entwickeln, die Korrosionsschutz für Metalle bewirken und Kunstoffoberflächen kratzfest machen.

Da ich an einer vielbefahrenen Straße wohne, habe ich mir nun eine Beschichtung für Fensterglas bestellt, die ich heute endlich auf dem Postamt abgeholt habe. Ich werde noch dieses Wochenende mal Fensterputzen und Beschichten, um das ganze mal zu testen.. bin schon sehr gespannt…… 🙂
gruß, gui

nochmal maxtor, nochmal ärger

Neue Platte (wieder von Maxtor, 60 GB), neuer Rechner, neues Glück?
Heute gings wieder los.. Daten gehen verloren.. das zweite Betriebssystem auf der Festplatte stürzt ab und lässt sich nun auch nicht mehr booten, es würde angeblich Dateien nicht mehr geben..

Alles klar, das kommt mir seltsam bekannt vor. Werde wohl nicht umhin kommen mir ne neue Festplatte zu kaufen, und die kommt ganz sicher nicht aus dem Hause Maxtor. Immerhin ist es noch kein ganzes Jahr her, als die letzte Maxtor-errungenschaft den Geist aufgab. Ein Umtausch scheint mir auch nicht ratsam.. immerhin bekommt man ja da auch nur wieder neuen Schrott von selbigem Hersteller…

Diesmal hab ich allerdings vorgesorgt.. alle wichtigen Daten befinden sich nun auch noch auf anderen Platten und Rechnern… zuletzt hab ich das e-mail-programm komplett auf mein notebook ausgelagert… als hätte ich es kommen sehen …

Also… nie wieder Maxtor!

40-jährige Kreuzen

Neulich war ich mit dem Auto unterwegs, als mich mein Schatz auf etwas interessantes Aufmerksam machte. Auf dem Rückweg hab ich es dann auch gesehen, es brachte mich zum schmunzeln. Das will ich euch nicht vorenthalten.

Zebrastreifen

Auf die Straße war dazu noch mit weißer Farbe ein kleiner Zebrastreifen aufgemalt.

gruß, Gui

Geraer Verhältnisse

Nachdem ich vor 14 Tagen am Wochenende mal wieder das Geraer Verkehrschaos hautnah erleben durfte,
scheint Plauen nun auch im Baustellenchaos zu versinken. Nach beinahe täglichen Änderungen der Verkehrsführung quasi vor meiner Haustür, Einbahnstraßen heute in die eine, morgen in die andere Richtung gipfelte es in einer Autofahrerfalle.
Die habe ich mal fotographiert…..

Autofahrerfalle-001

Elektronik und anderes Gefrickel