Unwetter in Mitteldeutschland

Gestern habe ich mein Auto repariert, der Kühler war undicht geworden.. unter heißer Sonne bei 28°C  fleissig gebaut um am abend noch nach Jena fahren zu können.. kurz bevor ich losfahren wollte hat sich der Himmel verdunkelt, es begann zu regnen, zu blitzen und zu donnern. Also flugs ins Auto und losgefahren.. an der Autobahn gleich schon Stau wegen einem Unfall, also gar nicht erst aufgefahren und stattdessen die Landstraße als Fahrstrecke bevorzugt.

Was ich nicht wusste: Ich wählte die Route mitten in das Unwetter. Aus dem gewöhnlichen Gewitter wurde ein Wolkenbruch, die Straße war einige Zeit nur anhand der „Leitpfosten“ zu erkennen, da das aufspritzende Wasser jegliche sicht auf den Boden nahm.. Diese Situation spitze sich dann in Neustadt an der Orla noch weiter zu, da dort die Straßen regelrecht unter den Fluten untergingen.

Neustadt unter Wasser
Hier auf dem Bild vor dem Auto ist keineswegs ein Piranhaschwarm am wüten, sondern an dieser Stelle quillt das Wasser aus einem der großen Runden Gullideckel auf der Straße, erleuchtet vom Licht der Autoscheinwerfer.. die Straße ein einziger See..

Ich bin dennoch heil am Ziel angekommen und heute sieht das Wetter zum Glück schon wieder etwas freundlicher aus.

Wissen bei Speichermedien..

Auch heuer macht sich gafu wieder auf in den Kampf gegen die Unwissenheit in der Welt:

Diesmal: Speichermedium DVD.

Es geht im speziellen um die Lebensdauer von gespeicherten Daten, das betrifft zum Beispiel die heißgeliebte Fotosammlung auf DVD, die neulich aus Platzgründen von der Festplatte des heimischen Rechenknechtes auf ein Backup-Medium umgelagert wurde.

Bitte einfach mal folgende beide sachen lesen und die eigenen Schlüsse daraus ziehen. Es ist interessant.

 Bilddatenspeicherung.pdf

Wikipedia-Artikel zur DVD-RAM

folglich sollte man die Auswahl der eingesetzten Backup-Medien durchaus einmal überdenken, weg von DVD-R und hin zu DVD-RAM!

gruß, gui

Was macht der Weihnachtsmann im Sommer?

Das ist eine Frage, die sich jeder von uns schon oft gestellt hat 🙂

Ich bin jetzt in der glücklichen Lage, diese Frage endlich beantworten zu können. Es liegt schließlich auf der Hand, was der Weihnachtsmann im Sommer tut: Motorradfahren!

Ich habe ihn dabei sogar beobachtet, als er der Stadt Bayreuth in Franken einen Besuch abstatte.

Weihnachtsmann auf Motorrad

Lieber Motorradfahrer: Bitte nicht Böse sein, es ist nur ein Spaß!

Ich musste heute einen Döner essen!

Ja.. denn es war mittag, ich war gerade mit dem Auto in München unterwegs und sah am Straßenrand auf der anderen Straßenseite (naja.. ware schon eine Leitplanke und ein paar Fahrspuren im weg) eine Dönerbude mit bemerkenswertem Werbeschild:

Dönerbude mit Werbeschild

Nungut.. da ich nicht verhungern wollte 🙂

Kurzum: Der Döner war mit Geflügelfleisch zubereitet (kein Formfleisch) und feinem Salat verfeinert. Mengenmäßig hätte es etwas mehr Salat sein können, aber sonst alles gut. Habe schon viel schlechtere Döner gegessen.

Die Dönerbude befindet sich in der Nähe der Kreuzung B2R/Knorrstraße unweit dem Abzweig zur B13, wenn ich mich recht erinnere, auf einem Parkplatz eines Supermarktes.

update:

Habe die Dönerbude bei Google-earth gefunden. Hier das Placemark.

VERbrecher, EINbrecher, Sicherheit und die Hausverwaltung

Ja.. heute habe ich die ersten Spuren entdeckt, die davon zeugen das jemand in meinen Keller eindringen wollte.

Nungut.. dazu muss ich folgendes Berichten: vor etwa 3 Jahren wurde schon einmal eingebrochen, damals wurden ein paar mountainbikes/fahrräder geklaut. Dabei hatten der/die Diebe es sich zu nutze gemacht, daß die Kellerabteile quasi mit einem einfachen Kreuzschraubendreher zugänglich waren, da die Türen an Kanthölzer geschraubt sind, die mit herkömmlichen Rahmendübeln auf der Wand befestigt sind. Diese habe eine Maschinengewindeschraube im Inneren, die beim Festschrauben einen Keil in das Ende des Dübels treibt. Die Maschinenschrauben wurden einfach herausgedreht, so daß man sich nichteinmal die Mühe machen musste, das Schloß zu knacken.

Ein paar Monate später habe ich deshalb erstens meine Kellertür mit Faserplatten verkleidet damit von außen nichts sichtbar ist wonach man/dieb begehrt. Das brachte nicht allzuviel, da die Tür nicht an die Wand anschlägt.. also habe ich die Befestigung der Scharniere so verändert, das das Türenblatt direkt am Mauerwerk anschlägt. Zusätzlich habe ich einen Kasten mit einem Zylinderschloß angebracht und aus 4mm Stahlblech ein Schließblech gefertigt und mit der Wand mehrfach verschraubt.

An genau dieser Stelle, nämlich beim Schließblech am Rand der Tür war nun der Putz beschädigt und Abdrücke eines Hebelwerkzeuges zu erkennen..

Das missfällt mir. Allerdings muss ich noch weiteres anmerken: Obwohl bereits eingebrochen wurde, hat es die Hausverwaltung nicht für notwendig befunden die Zugangstür zum Keller mit einer zeitgemäßen Schließung zu versehen, stattdessen befindet sich dort immernoch ein altes Schloß für gewöhnliche Bart-Schlüssel. Zusätzlich ist die Hauseingangstür monatelang nicht verschließbar gewesen, da die Verriegelung des zweiten Türenflügels durchgerostet war. Dadurch hat ein gezielter Druck gegen die Tür diese geöffnet. Irgendwann hatte ich dann einen neuen zusätzlichen Riegel angebracht.

Allerdings ist es nun häufig so, das die Boten der Werbeblätter diese in einem Folienbeutel an den Türknauf hängen, so das sich dieses Bündel nach dem nächsten Öffnen in die Tür klemmt und verhindert das diese schließt. Dadurch steht dem gemeinen Dieb regelmaessig Tor und Tür offen, so das es nun schon mehrmals vorkam, das an meiner Wohnungstür abgestellte Pakete (ja, nicht jeder private Paketdienst macht seine Arbeit anständig wie Hermes oder DHL!) gestohlen wurden.

Als ob das nicht schon genug wäre, steht seit heute abend auch noch das Tor der Garage offen, in der ich einen Stellplatz (zu jährlich steigenden Kosten) angemietet habe, und lässt sich nicht mehr schließen (elektrisches Rolltor mit Funkfernbedienung). Praktischerweise wurde an diesem Rolltor die Kurbel für den manuellen Antrieb entfernt, so das es sich nicht schließen lässt. Die Elektroverteilung die das Rolltor mit Strom versorgt ist natürlich abgeschlossen, damit man die Steuerung nicht durch Unterbrechen der Stromversorgung rücksetzen kann.

Das geht mir schon mal wieder auf den Kranz.. ich seh es schon kommen das sich hier irgendwelches Diebesgesindel bedient.

Der liebe Spam

Mal wieder Berichte ich hier über Spam, diesmal eine ganz aktuelle Nachricht:

Ein Versender des Spams wurde nun zu einer Rekord-Summe verurteilt.

Das klingt schon mal gut, endlich greift Recht und Gesetz hier einmal durch, könnte man meinen. Doch weit gefehlt. Statt Abschreckung fällt das Urteil überaus lau aus. Doch zurück zu den Fakten.

Spam versenden ist in Europa seit zwei Jahren verboten. Der Täter um den es hier geht, hat mindestens 9 Milliarden mal dagegen verstoßen, sich dabei selbst bereichert (40 000 Euro an der Werbung verdient) und ist zur Durchführung und Verschleierung seiner Machenschaften noch in hunderte Computer von ahnungslosen Nutzern eingebrochen um über deren Computer und Internetzugänge seine nervenden Mails zu versenden.

Das ist nen ziemlich starkes Stück.. ein Gesetzesverstoß in 9 milliardenfachem Fall, dazu das ganze noch Geschäftsmäßig und unter Mißbrauch ahnungsloser Internetnutzer.. da könnte man fast meinen, das da eine harte Strafe zu erwarten sei. Doch weit gefehlt, der Täter wurde zu 75 000 Euro Geldbuße verurteilt.

Rechnet man das einmal um auf 9 Milliarden Mails (und lässt alles Andere außer Acht) dann beträgt die Geldbuße für jeden Verstoß satte 0,00083 cent.

Welch harte Strafe. Was müsste ich wohl bezahlen wenn ich 9 Milliarden mal in der Innenstadt gegen die Fahrtrichtung parke…………

Arme Welt! Ganz besonders Interessant finde ich jedoch den Schluß des Artikels:
http://www.computerwoche.de/nachrichten/587405

Das mit dem Softwareunternehmen meine ich.. woher wissen …….. Der Datenschutz lässt grüßen…

im letzten Beitrag…2007.

Im letzten Beitrag deutete ich es schon an, doch nun habe ich die Informationen gesehen. DIE informationen von 2007. Ja wohl. Dank Internet! 🙂

Im Internet ist zu lesen, was uns dieses Jahr bewegen wird. (Und was im Internet steht, das stimmt! *lol*)
Ich wünsche viel Spaß beim lesen:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24338/1.html

P.S. Bei mir ist keine charakterliche Änderung eingetreten, nur ein Ausbruch spontaner Heiterkeit.

es ist geschafft – 2006 ade

Feuerwerk Sylvester 2006

Es ist vollbracht, das Jahr 2006 haben wir überstanden. Doch was kommt jetzt auf uns zu?

Die Politik fordert immer mehr Überwachung der Bürger. Der Metro-Konzern gibt heimlich tausende Kundenkarten mit RFID-chips aus. Microsoft überwacht welche DVD und Videodaten die Nutzer des Media Players abspeichern (http://www.golem.de/0202/18401.html). Geheimdienste und Regierungen sammeln Daten ohne Ende (die USA speichert die Daten die beim Flugverkehr erhoben werden 40 Jahre, andere machen es genauso aber halten es geheim), politische Gegner der einen Regieung werden mit atomaren Stoffen ermordet.
Im Überwachungsstaat BRD bereitet man indes die Durchsuchung von privaten Computern via Internet vor.
Wohin das noch führen soll, weiß ich nicht. Doch da habe ich neulich etwas interessantes gelesen, was die Situation schön überspitzt wiedergibt:

Es geht um den 23. Chaos Computer Congress des CCC. In einem Bericht auf golem.de ist zum Thema Überwachung eine hochinteressante Forderung zu lesen: (http://www.golem.de/0612/49677.html)

Der Blick in die Zukunft prophezeit ein spannendes Jahr und zunehmende Nutzung von Überwachungstechnik bei zugleich sinkender Hemmschwelle. Dementsprechend kamen Forderungen auf, eine umfangreiche Politikerüberwachung als vertrauensbildende Maßnahme einzuführen.

Als Problemgruppe werden hierbei auch Politiker angesehen, schließlich sei die statistische Kriminalitätsneigung hoch, so Rieger und Ron. Sie verweisen auf schwarze Kassen und Bestechungsskandale und folgern, dass diese „potentiellen Straftäter“ präventiv überwacht werden müssen. Als vertrauensbildende Maßnahme wird daher die Totalüberwachung von Politikern vorgeschlagen. Nicht nur um Straftaten zu verhindern, sondern – anspielend auf die Killerspiele-Debatte – auch um herauszufinden ob der Politiker etwa die Kompetenzen besitzen bzw. auf der Festplatte haben, die sie vorgeben.

Ebenfalls fast schon originell ist die Warnung vor ungeschützem Verkehr:

Viele Dateisystem-Parser sollen nicht korrekt arbeiten, daher wurde vor allem vor „ungeschützem USB-Stick-Verkehr“ gewarnt.

Also, haltet eure Computer sauber und die Augen offen!
Ansonsten bleibt wohl alles beim alten, das neue Jahr beginnt so, wie das Alte endete: nasskalt.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein gesundes neues Jahr 2007.

….der Winter….

So langsam kommt er doch, der Winter.
Heute zeigten sich die ersten anzeichen, auf der Bundesstraße 282 in Richtung Plauen glich die Fahrt stellenweise einer Schlitterpartie, vor der Fahrt mussten die Scheiben vom Eis befreit werden.. und wenn wir schon einmal beim Eis sind: Das kam auch auf der Autobahn in großen Schollen von den Planen der fahrenden LKW gesegelt.

Nun denn.. gute Nacht!

Besuch auf der Leuchtenburg

Aufgrund des überraschend warmen Wetters habe ich heute der Leuchtenburg bei Kahla (in der Nähe von Jena) einen Besuch abgestattet. Trotz das nun schon der Dezember angefangen hat, ist vom Winter kaum etwas zu spüren, das Wetter ist fast frühlingshaft zu bezeichnen. Der Himmel war blau, die Sonne schien, es hätte nur etwas wärmer sein können, zumindest nach meinem Geschmack. Ich will Sommer! *g*

Leuchtenburg im Sonnenschein

Elektronik und anderes Gefrickel