Autoradioantennen

Bei meinem Wagen ist die Radioantenne in der Waschstraße zerbrochen.
Jetzt könnte man denken, die muss ja vorher abgeschraubt werden.
Das geht aber nicht. Beim Skoda wird die locker geschraubt, und nach hinten umgeklappt. Aus gründen des Diebstahlschutzes ist der ab Werk eingebaute Antennenstab dann immer noch fest mit dem Antennenfuß verbunden.

Das hat bisher immer funktioniert, bis ich mal in der Waschstraße der örtlichen Aral-tankstelle war.
Dort fährt die waagerechte Bürste nicht nur einmal von der vorderen Stoßstange über Motorhabe, Scheibe, Dach und Heckklappe nach hinten, sondern diese eine Waschstraße kehrt dann nochmal um, und wäscht den ganzen Weg nochmal rückwärts.
Dabei hat es sich natürlich die nach hinten überstehende Antenne eingefangen und abgeknickt.

So groß ist der Ärger jetzt auch wieder nicht, da nicht nur der Marder bereits genüsslich den Gummistöpsel am oberen Ende des Antennenstabes zerkaut hat, sondern der Gummi um unteren Ende so bröselig ist, das man beim festschrauben Angst bekommt, zu stark zuzufassen.

Sie hatte also ihre besten Tage bereits weit hinter sich gelassen.

Nun ist die Originalantenne nicht gerade billig, bei ebay gibts dagegen Ersatzstäbe für einen 5er, bei Pollin noch mal für die Hälfte. Bei dem Preis kann ich dann auch auf den Diebstahlschutz verzichten.

Radioantenne

Interessant beim Angebot von Pollin fand ich jedoch die Sache mit der „Anti-Pfeif-Wendel“.
Bisher dachte ich, das sei die Antenne. Aber falsch. Tatsächlich ist die Antennenwendel aus einem enger gewendelten „hauch“ Kupferfolie, und die grobe Wendel aus aufgeschäumten Plastik.

Das Schraubgewinde ist übrigens ganz normales M5-Gewinde.

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