Ladegerätechaos unterwegs

Da sich die Geräte mit Usb-Ladeanschluß immer weiter vermehren, hat man irgendwann einen ganzen Sack voll von den dazugehörigen Ladeadaptern dabei, und die Steckdosen sind auch irgendwie immer viel zu wenige.
Man bräuchte also sowas wie einen Usb-Hub, also mit mehreren Anschlüssen, aber mit mehr Strom, und ohne belegte Datenleitungen.
Ein USB Hub ist leider nicht so toll, weil er nur 0,5 Ampere Strom liefern kann (pro Anschluß), und dazu noch die schlauen Endgeräte verwirrt weil da auf den Datenleitungen was los ist, aber am Ende doch kein Host auf dem Usb-Bus antwortet.

Also man bräuchte das eben als richtiges Ladegerät.
Also mal so nachgesehen was man da so machen kann.
Ein kurzer Blick im Netz: Das gibts wirklich zu kaufen!
Und noch dazu so billich, das sich das gar nicht lohnt selber was zu bauen.

Ich fasse also kurz zusammen: „Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten!“

Oder anders gesagt: Endlich sind die Probleme gelöst, die wir vorher gar nicht hatten (als das olle Nokia Mobiltelefon noch eine Woche durch hielt mit einer Akkuladung).

Mehrfach-USB-Ladegerät

Der kleine schwarze Kasten hat es in sich. Ich habe dieses Gerät für 16 Euro erworben. Die Anschlüsse sind mit verschiedenen Dingen wie Smartphone, Universal und Smart beschriftet.
Dabei liefern die Anschlüsse zwischen 1Ampere und 2,4 Ampere Strom, und zwar alle gleichzeitig. Im inneren Steckt ein 5V 8A Schaltnetzteil.

Ich habe dieses Gerät ausgesucht, weil zwei Anschlüsse den neuen Standart für schnelles Laden unterstützen und bis 2,4 Ampere liefern können.

Siehe auch:
http://m.electronicdesign.com/power/new-usb-spec-improves-charging-portable-devices

Nun reicht auch wieder die Dreifach-Steckdosenleiste und die große Sperrige kann wieder zu Hause bleiben.
Ich habe zwar noch kein Gerät welches den neuen Ladestandart unterstützt, aber so ist man für die Zukunft gerüstet. Strom kommt übrigens auch raus, wenn ‚herkömmliche‘ Geräte nach altem Standart angesteckt sind.

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