{"id":1547,"date":"2017-09-23T01:23:21","date_gmt":"2017-09-22T23:23:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.gafu.de\/?p=1547"},"modified":"2017-09-23T12:04:38","modified_gmt":"2017-09-23T10:04:38","slug":"verstaerkerbriefmarke-pam8403","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.gafu.de\/?p=1547","title":{"rendered":"Verst\u00e4rkerbriefmarke PAM8403"},"content":{"rendered":"<p>Aus Asien dringen kleine Verst\u00e4rkermodule in Briefmarkengr\u00f6\u00dfe her\u00fcber. PAM8403 hei\u00dft der kleine Chip da drauf.<\/p>\n<p>Der Schaltkreis nimmt 2,5-5V, also den Spannungsbereich eines 1-Zellen-Li-Akkus oder 5V von USB und zaubert daraus ein Lautsprechersignal mit 3W RMS. In Stereo.<\/p>\n<p>Da der Schaltkreis ein Klasse-D Verst\u00e4rker ist, tut er dieses auch noch sehr sparsam. Dazu sind die Dinger sowas von billig zu haben, das ich mir vor einiger zeit zum spielen f\u00fcr ~1 Euro einen bestellt habe.<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/2017\/09\/pam8403.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/2017\/09\/pam8403-600.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<p>So ganz grob aus dem schlechten Ged\u00e4chtnis: mit 5V &lt;0,1A gehts los, und bei einer Stromaufnahme von 5V 0,3A macht das Ding schon ordentlich krach.<\/p>\n<p>Diese Chips sind wohl etwa das, was man in diesen kleinen Bluetooth-Lautsprechern einbaut, die mit einer kleinen Li-Batterie darin schon ziemlich lange ziemlich viel krach machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Jetzt nach einiger Zeit gibts schon 5 St\u00fcck f\u00fcr etwas mehr als 1 Euro, da kann man die ohne nachdenken hier und da mal mit einbauen.<\/p>\n<p>Wie immer ist die hochintegrierte Schaltung empfindlich auf R\u00fcckspannungen am Lautsprecherausgang, also nicht im Betrieb die Leitung l\u00f6sen, die Induktion aus dem Lautsprecher k\u00f6nnte einen Defekt verursachen.<\/p>\n<p>Woher ich das wei\u00df?<\/p>\n<p>Naja, eine solche &#8222;Briefmarke&#8220; ist jetzt nur noch mono, der zweite Kanal macht jetzt Knackger\u00e4usche.<\/p>\n<p>Das war \u00e4rgerlich, ich hatte dann g\u00fcnstiger als die erste noch ein paar davon auf Ersatz bestellt und f\u00fcr sp\u00e4tere Verwendung eingelagert. Das war gar keine schlechte Idee, denn ich habe inzwischen 3 St\u00fcck davon in kleinen Verst\u00e4rkerprojekten verbaut.<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/2017\/09\/pam8403-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/2017\/09\/pam8403-1-600.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nummer eins ist sehr klein und l\u00e4sst sich schon fast als &#8222;aktive Lautsprecherklemme&#8220; beschreiben. Da klemmen zwei 3-Wege Regalboxen daran und verst\u00e4rken das Signal aus meiner Computersoundkarte. Da gibts nicht viel zu sehen, eine USB-Buchse, eine Stereo-Lautsprecherklemme und ein NF-Eingang per Klinkenkabel.<\/p>\n<p>Das zweite war schon lustiger: Ein kleiner MP3 Player, der einfach von USB oder SD-Karte Musik abspielt. Es ist keine besondere sch\u00f6pferische H\u00f6he dabei, der MP3 Player ist ebenfalls ein fertiges Modul f\u00fcr ca. 1,80. Leider war da der Lautsprecherausgang mit einem analogen Verst\u00e4rker-IC an diesem Modul etwas schwach, weshalb ich hier die unn\u00f6tigen Bauteile enternt habe (Strom und Bauh\u00f6he sparen) und die Baugruppe mit so einem kleinen Klasse-D Verst\u00e4rker kombiniert habe. Zusammen mit einem kleinen dicken Elko, der verhindert das der MP3 Player einen Schreck bekommt wenn der Verst\u00e4rker Strom auf den Lautsprecher pulst, kommt eine recht \u00fcbersichtlich kleine Baugruppe heraus.<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/2017\/09\/pam8403-2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/2017\/09\/pam8403-2-600.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<p>Erg\u00e4nzt um ein 3D-gedrucktes Geh\u00e4use in Streichholzschachtelgr\u00f6\u00dfe und eine USB-Powerbank ist das ein sch\u00f6ner autonomer mobiler Musikabspieler. Mit einem kleinen 2-Wege-bassreflex-Regallautsprecher kommt doch recht ordentlicher Sound raus. Batterielaufzeit ist mehr als angemessen.<\/p>\n<p>Da man (au\u00dfer &#8222;Titel vor&#8220; und &#8222;Titel zur\u00fcck&#8220;) wenig Einflu\u00df auf die abgespielte Musik hat bietet es sich an, einfach die Musikst\u00fccke pseudo-zuf\u00e4llig abzuspielen. Dazu verwende ich das Tool <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/randomcopy.shtml\">Randomcopy<\/a>, um die Dateien in zuf\u00e4lliger Reihenfolge auf den USB-Stick zu schreiben. Der kleine Mikrocontroller ist recht primitiv, der spielt die Lieder einfach so ab, wie sie in der Dateizuordnungstabelle des Dateisystems auf dem Stick hintereinander eingeschrieben sind.<\/p>\n<p>Da hier nur ein Lautsprecher zum Einsatz kommen sollte, habe ich den oben erw\u00e4hnten kaputten Chip eingesetzt, der auf einem Kanal ja noch einwandfrei spielt.<\/p>\n<p>Gern h\u00e4tte ich noch ein Foto vom Innenleben des kleinen Sch\u00e4chtelchens gezeigt, doch konnte ich es nicht mehr finden, und hatte das Geh\u00e4use zugeklebt um Baugr\u00f6\u00dfe einzusparen (Schrauben brauchen extra Platz)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Asien dringen kleine Verst\u00e4rkermodule in Briefmarkengr\u00f6\u00dfe her\u00fcber. PAM8403 hei\u00dft der kleine Chip da drauf. Der Schaltkreis nimmt 2,5-5V, also den Spannungsbereich eines 1-Zellen-Li-Akkus oder 5V von USB und zaubert daraus ein Lautsprechersignal mit 3W RMS. In Stereo. Da der Schaltkreis ein Klasse-D Verst\u00e4rker ist, tut er dieses auch noch sehr sparsam. Dazu sind die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[656],"class_list":["post-1547","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-elektronik-2","tag-verstaerkerbriefmarke"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.gafu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1547","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.gafu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.gafu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.gafu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.gafu.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1547"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/blog.gafu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1547\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1558,"href":"http:\/\/blog.gafu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1547\/revisions\/1558"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.gafu.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1547"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.gafu.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1547"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.gafu.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1547"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}