{"id":120,"date":"2007-11-30T19:08:56","date_gmt":"2007-11-30T17:08:56","guid":{"rendered":"http:\/\/gafu.de\/wp_alt\/?p=120"},"modified":"2014-04-21T17:42:07","modified_gmt":"2014-04-21T15:42:07","slug":"kein-gluck-mit-notebookakkus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.gafu.de\/?p=120","title":{"rendered":"Kein Gl\u00fcck mit Notebookakkus?"},"content":{"rendered":"<p>Irgendwie habe ich kein Gl\u00fcck mit den Notebook-akkus. Ich habe ein COMPAQ Armada E500 Notebook (14&#8243; 20Gbyte\/192MByte\/P-iii-600), etwa 4 Jahre alt vom IT-verwerter ersteigert. So wie im Bild, auf Akku keine Garantie &#8211; klar, war ja auch schon ein paar Jahre alt. Akkulaufzeit mit dem Originalakku war noch etwa 1 Stunde. <\/p>\n<p>Das war mir etwas zu knapp, so da\u00df ich mich entschlo\u00df, einen neuen Akku zum Ger\u00e4t zu kaufen. Das Geld f\u00fcr ein neues Notebook hatte ich nicht. Man kann sich dar\u00fcber streiten, ob sich ein neuer Akku im Wert von 100 Euro lohnt f\u00fcr ein Notebook mit 300 Euro Marktwert, aber f\u00fcr mich war das ok. Der alte Akku hatte eine Kapazit\u00e4t von 4,5 Ah, der Neue sogar 6,6 Ah. Die Akkutechnik hat sich eben auch weiterentwickelt. In dem Notebook ist schon ein so genannter Intelligenter Akku drinn, der also selbst entsprechende Elektronik f\u00fcr die Energieverwaltung eingebaut hat. Im Akku sitzt ein kleiner mikrocontroller der dar\u00fcber wacht, wie viel Energie entnommen wurde, und wie viel Energie dem Akku zugef\u00fchrt wurde. Ab Werk gef\u00fcttert mit ein paar Kenndaten zum Akku selbst kann der Akku also jederzeit dem Notebook mitteilen, wie viel Energie noch zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<p>Inzwischen ist das Standart geworden. Der neue Akku erhilt das Notebook auch an die 4 Stunden am Leben, ich war recht zufrieden. Das war leider nicht von allzu langer Dauer. Genau 6 Monate und 3 Wochen nach dem Akkukauf lie\u00df er sich pl\u00f6tzlich nicht mehr aufladen. Ein kleines &#8222;gefecht&#8220; mit dem Akkuh\u00e4ndler ergab, dass dieser auch nicht bereit war, mir auf irgendeine Art entgegenzukommen, sei es ein Umtausch auf Kulanz oder ein neuer Akku mit etwas Rabatt. Mehrer gezielte Nachfragen meinerseits wurden abgelehnt. Das hat mich sehr ver\u00e4rgert, aber ich konnte auch nix dagegen tuen. Rund 100 Euro f\u00fcr nen halbes Jahr Akkunutzung war mir dann einfach zu teuer, der Originalakku wurde wieder in Dienst gestellt. <\/p>\n<p>Doch vor reichlich einem halben Jahr war es dann so weit, ein neues Notebook stand auf der Wunscherf\u00fcllungsliste ganz oben an. Ich entschied mich f\u00fcr ein HP Compaq nx6325 mit AMD Turion64 X2 Prozessor mit 2&#215;2,0 Ghz, Gigabit-Netzwerk, DVD-Ram-Brenner und 15&#8243; TFT mit 1400x1050px. <\/p>\n<p>Nach ziemlich genau einem halben Jahr brach pl\u00f6tzlich die Akku-Laufzeit des Notebooks von etwa 3,5 stunden auf etwa 50 minuten ein, trotz Energiespareinstellungen. Auch diesmal wieder kurz nach Ende der Garantiezeit, der Akku gilt ja als Verschlei\u00dfteil. L\u00e4ngere Suche auf den HP-Internetseiten brachte nichts wissenswertes zu Tage. Also t\u00e4tigte ich einen Anruf bei der HP-Hotline. <\/p>\n<p>Ganz zu meinem Erstaunen bekam ich recht schnell jemanden ans Ohr und klagte nun mein Leid. Nach Bekanntgabe der Ger\u00e4te-Seriennummer wurde ein Service-Vorgang in die Wege geleitet und ich gebeten, mit das Programm &#8222;HP Battery Check&#8220; herunterzuladen. Fix nach &#8222;Battery Check&#8220; gesucht, und sogleich f\u00fcndig geworden.. klar, englisch nennt das keiner Akku, folglich musste meine vorherige Suche erfolglos bleiben. Weiter sollte ich das Programm installieren und ausf\u00fchren, ein screenshot anfertigen und dieses an eine spezielle E-Mail-Adresse senden, die die Vorgangsnummer enth\u00e4lt. Dann w\u00fcrde entschieden was in meinem Fall zu tun sei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.gafu.de\/wp-content\/2007\/11\/akkutest.jpg\" alt=\"battery check\" \/><\/p>\n<p>Gesagt &#8211; getan, dachte ich. Screenshot per e-mail, gar kein Problem. Aber es war doch ein Problem. Die HP-Server akzeptierten keine e-mails mit Dateianh\u00e4ngen. Nach dem zweiten Versuch mit ein paar Stunden versatz (Es kam jeweils eine nichtssagende Server-Fehlermeldung a la &#8222;>Due to a technical problem your data could not be passed to our workflow system.&#8220;).<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung brachte es, den Screenshot auf einen Webserver hochzuladen und in der Mail einen Link zu senden. Das wurde ohne Fehlermeldung akzeptiert. Bereits am n\u00e4chsten Tag erreichte mich ein Anruf mit der Information, das ich einen neuen Akku erhalten werde. Das stimmte mich froh, doch sollte dieser mit dem privaten Paktdienst UPS gesendet werden. Da ich selten zu Hause bin, bereitet genau das immer wieder Probleme. Daher gab ich als Lieferadresse die Adresse meiner Eltern an. <\/p>\n<p>Einen Tag sp\u00e4ter bereits bekam ich wieder eine e-mail, mit der Paketnummer und dem Link f\u00fcr die Sendungsverfolgung. Ein kurzer Blick offenbarte, das man jedoch den Empf\u00e4ngernamen nicht richtig erfasst hatte und der Paketbote das Paket nicht ausliefern konnte. Die Suche auf UPS.com brachte eine Telefonnummer ans Licht, die ich sogleich anrief um den Namen korrigieren zu lassen. Es war gegen 19.30, und ganz zu meinem Erstaunen bekam ich sofort eine freundliche Mitarbeiterin von UPS ans Telefon, die meinte das das gar kein Problem sei, und das Paket am n\u00e4chsten Morgen mit dem richtigen Namen zugestellt werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Also gleich meine Eltern alarmiert, der gehaltene Kriegsrat m\u00fcndete in der Entscheidung, zur Vorsicht trotzdem einen gro\u00dfen Hinweis an die Haust\u00fcre zu heften, dass das Paket mit dem falschen Namen doch bei meinen Eltern ankommen solle. Also war wieder den Vormittag jemand zu Hause geblieben, der Paketbote lie\u00df sich indess trotzdem nicht blicken und zu allem \u00e4rger stand wieder die Meldung in der Paketverfolgung, das dass Paket aufgrund falschem Empf\u00e4ngernamen nicht zugestellt werden konnte. N\u00e4chster Anruf bei UPS folgte, mir wurde mitgeteilt dass man sich das auch nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnte, aber extra noch mal bei der f\u00fcr die Auslieferung zust\u00e4ndigen Stelle anrufen werde, und diese sich dann bei mir melden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich erreichte mich etwa 30 Minuten sp\u00e4ter ein Anruf, ein netter UPS-Mann am telefon der sich mehrfach entschuldigte. Nachdem ich ihm geschildert hatte, das meine Eltern auch nicht immer zu Hause bleiben k\u00f6nnen wenn dann der Paketbote doch nicht auftaucht, kamen wir zu der \u00dcbereinkunft das Paket in M\u00fcnchen in die Firma zu schicken, f\u00fcr die ich gerade arbeite. Montag zwischen 10 und 12 Uhr sollte es dann ankommen, das Telefonat war am Freitag zuvor. <\/p>\n<p>Aus Montag wurde dann Dienstag, aber tats\u00e4chlich kam das Paket nach dieser Oddyssee noch an. <\/p>\n<p>Den Akku habe ich nun an mein Notebook gesteckt und siehe da, die Akku-Anzeige macht wieder was sie soll:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.gafu.de\/wp-content\/2007\/11\/akkuneu.jpg\" alt=\"neuer Akku!\" \/><\/p>\n<p>Hoffentlich hat der neue Akku ein l\u00e4nges Leben!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwie habe ich kein Gl\u00fcck mit den Notebook-akkus. Ich habe ein COMPAQ Armada E500 Notebook (14&#8243; 20Gbyte\/192MByte\/P-iii-600), etwa 4 Jahre alt vom IT-verwerter ersteigert. So wie im Bild, auf Akku keine Garantie &#8211; klar, war ja auch schon ein paar Jahre alt. Akkulaufzeit mit dem Originalakku war noch etwa 1 Stunde. 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