Kategorie-Archiv: Reparatur

geplatzer Warmwasserboiler

In der neuen Wohnung war im Bad ein Warmwasserboiler eingebaut. Nach der vorangegangenen Instandsetzung vom Tropfwasserablauf und der Sicherheitsgruppe hat sich nun der Boiler desintegriert, obwohl er laut Typenschild erst 2006 hergestellt wurde.

Vom Flur aus hörte ich ein Plätschern aus dem Bad – ein kurzer Kontrollgang brachte das Problem an die Tagesordnung. Unten am Thermostat läuft das Wasser aus dem Boilergehäuse.
Langfristig sollte der Boiler einem Durchlauferhitzer weichen, weil die Wärmeverluste des Boilers sich im Jahr auf etwa 100 Euro (Stromkosten für das Nachheizen) aufsummieren.

Eigentlich sollte der Umbau erst in ein paar Monaten erfolgen, weil in Vorbereitung dazu auch die Verlegung einer stärkeren Stromleitung durch die Zwischendecken, Vorwände und zur Elektroverteilung notwendig ist, und zudem der Anschluß in der Elektroverteilung nachgerüstet werden muss.

Da kalt duschen nicht in Frage kommt, musste hier eine Notfallreparatur herhalten, die mir genug Zeit verschafft um die Vorbereitungen für den Umbau zu treffen.

Aus der Küche konnte ich den kleinen Durchlauferhitzer vom Spülbecken ausbauen, und provisorisch im Bad anschließen.
Dazu habe ich ein Reststück vom Laminat mit Bohrungen versehen um das Kabel durchzuführen und es auf eine Elektro-Wanddose aufschrauben zu können.
Die Boilersteckdose wurde ausgeklemmt, und in der Verteilung das Boilerkabel auf die Sicherung vom Küchendurchlauferhitzer umgeklemmt. Das 2,5mm Stromkabel reicht für die 2~ 20A aus.

Aber Spaß macht es so keinen, man muss den Punkt zwischen „Wasser ist kalt“ und „wenig Wasser ist warm“ und „zu Wenig wasser – durchlauferhitzer schaltet ab und es wird kalt“ treffen.


Klein-Durchlauferhitzer provisorisch angeschlossen

Selbstverständlich habe ich dann noch das Gehäuse wieder draufgeschraubt 🙂

Sicherheitsventil erneuert

Die Post war da und brachte mir ein neues Sicherheitsventil mit Druckminderer für den Boiler.
Der Einbau war mühsam da es doch nicht genau passte, und sich noch eben einige Liter Wasser ungeplant richtung Boden davonstahlen, statt in den Ausguss zu laufen. Es fehlt einfach ein Druckluftanschluss im Badezimmer *hüstel* um auch mal ein Rohr, Boiler oder dergleichen leerblasen zu können. 😀

Sicherheitsgruppe SG2
Der dicke Knubbel ist der Druckminderer. Ärgerlich an der ganzen Sache: Der Wasserauslass des Sicherheitsventils ist nun an einer anderen Position als beim alten Konstrukt. Das bedeutet: Ich habde das Wandanschlussrohr des Siphons genau um den Betrag abgeschnitten, der mir jetzt fehlt. So ein Ärger. Daher wurde mit viel Geduld ein Schnüffelstück aus Elektro-Installationsohr mit der Heissluftpistole zurechtgeformt welches das austropfende Wasser wieder in den Ablauf leitet. Das war fummelig, aber es scheint soweit zu passen.

Ärger mit der Wasserinstallation

Nachts läuft einiges Wasser aus dem Überdruckventil des Boilers, ein Versuch zeigte das es mehr als 15 Liter in einer Nacht waren.
Zuerst dachte ich das Ventil ist am Ventilsitz durch Kalkablagerungen verschmutzt, jedoch tritt der Wasserablauf immer nur nachts in größerer Menge auf.

Die Kontrolle des Manometer am Wasserfilter im Keller zeigte am Nachmittag 6 Bar Leitungsdruck. Der Boiler hat einen 8 Bar Druckbehälter und ein 6 Bar Sicherheitsventil. Wenn also nachts weniger Wasser verbraucht wird, steigt der Leitungsdruck am Boiler über den Nenndruck des Überdruckventils. Dann tut es was es tuen muss: Wasser marsch!

Sicherheitsgruppe alt
Ich habe versucht kontakt zur Sanitärfirma aufzunehmen die das Teil eingebaut hat, jedoch war man für „Technische Fragen“ gerade nicht erreichbar, da „mein Mann telefoniert gerade, der kennt sich damit aus“. Nach „ich kann Ihnen da jetzt nicht weiterhelfen“ und „Ich sag bescheid, wir rufen zurück“ wartete ich vergeblich auf einen Anruf.

Eine Internetsuche auf den Herstellerseiten von diesem Kram ergab jedoch, das das Teil „Sicherheitsgruppe“ heißt. Viel interessanter ist jedoch, das es davon zwei verschiedene gibt. Ich konnte den Unterschied dann schließlich am Druckminderer festmachen. Ab 5 Bar Leitungsdruck solle die Sicherheitsgruppe MIT Druckminderer eingebaut werden.
Bei mir ist natürlich das billigere Modell ohne Druckminderer drinn.

Da verlangt nach Instandsetzung des Apparatismus.

Störungen aus dem Inverter-Stromgenerator

Beim Funkerzelten in kleiner Runde ist aufgefallen, das mein Stromer Kurzwellenstörungen raushaut. Gut, das 25 meter lange Verlängerungskabel war jetzt auch keine schlechte Sendeantenne, aber diesem Umstand muss nun abgeholfen werden.

Eine kleine Rundschau bei Schurter und deren Netzfilterstecker in Kaltgeräteausführung für Geräteeinbau ergab ein PI-Filter mit X- und Y-kondis und ne Gegenstromkompensierte Drossel als adäquaten Filterbausatz.

Leider sind die fertigen Netzfilter dieser Bauart mit 10A etwas überfordert, oder haben bestenfalls aufgrund der kleinen Bauform nur noch eine geringe Induktivität drinn.

Also selber bauen, Reichelt hat von Radioohm 4cm große gegenstromkompensierte Ringkerndrosseln mit 1,8mH im Sortiment,X- und Y-Kondis als ESR-arme Folienblock-ausführung dazu.

Aufgrund meiner persönlichen Ängstlichkeit, die Kapazität direkt am Inverterausgang könnte zu hässlichen Schwingungen führen, ist der X-kondi etwas kleiner ausgefallen.

Jetzt hab ich das Teil erstmal eingebaut, bin mir aber nicht so sicher ob das so klug war, Y-Kondis einzubauen, da der Generator bis jetzt ja völlig erdfrei war (was ja auch eine gewisse Sicherheit bringt). Diese Einbaufilter gibts auch in „medizinal-ausführung“ wo statt Y ein zweiter X-kondensator am filterausgang sitzt und damit keine Ableitströme auftreten. Mangels der Erdung hat es aber auch eine schlechtere Filterkurve.

Im Normalfall wird der Stromer eigentlich nicht geerdet, da er sowiso potentialfrei ist. Für die Anwendung in der Nähe von Funktechnik würde es jetzt mit y-Kondis bei Bedarf die Filterkurve nochmal verbessern, wenn der nen Erdspieß bekäme.

Netzfilter im Invertergenerator

Schlafzimmerlampe: Poff

Da tat es beim Einschalten ein dumpfes Geräusch und bleib dunkel. Dabei erwartet man von einem elektrischen Geleucht genau das Gegenteil. Nach der Demontage zeigte sich diese Isolierende Wärmeleitfolie aus Ausfallursache. Die Transistoren schienen noch in Ordnung zu sein.

nichtisolierendes-isolierteil

Die oberen linken Ecken der Transistoren hatten sich durch die Folie gedrückt. Als der Zweite dann auch Kontakt zum Kühlkörper bekam gab es einen Kurzschluss.

repariert

Nach der Reparatur der Schwachstelle und erneuern der Sicherung machte es dann nochmal Poff und es war wieder dunkel. Diesmal hat es im elektronischen Halogentrafo jedoch mehr in mitleidenschaft gezogen.

Nach einem weiteren Reparaturversuch gab ich auf, ein neuer elektronischer Trafo zu 10 Euro wurde angeschafft und konnte erfolgreich in das Lampengehäuse integriert werden.

Treppenhauslicht kaputt.

Hier im Haus in dem ich Wohne ist das Treppenhauslicht kaputt. Eine kurze Ursachenforschung brachte den Hauslichtautomat als Ausfallursache auf den Plan. Gut, das Teil ist jetzt 6 Jahre da drinn, das fällt unter „normaler Verschleiß“.

Soll die Hausverwaltung mal nen Eli schicken.

Blöd ist nur, dass ich nix sehe wenn ich in den Keller gehe.. Also flugs eine Lampe gesucht, ein Kabel angetüdelt und einen Halter gefrickelt. Ein russischer Lautsprechermagnet dem ich schon mal eine Bohrung mit M6-Gewinde in den Kern gemacht hatte, sollte stark genug sein um die Lampe zu halten.

Aus irgendeinem Grund war die Steckdose in der Hauslichtverteilung abgeklemmt. Also den Fehler noch beseitigt. Siehe da, es werde Licht.

Hoffentlich klaut die Lampe keiner, auch wenn die nicht teuer war.

geleucht

sofa-bruch

Kurz nach dem Kauf gab mein kleines Sofa mit einem lauten Knacken etwas in Richtung Boden nach. Nanu?

Die tragende Holzlatte hatte einen Ast und an dieser Stelle mangelnde Festigkeit. Zurückbringen erschien mir zu Aufwändig. Ein erster kleiner Reparaturversuch mit einer zweiten Leiste zur Verstärkung erweis sich als unzureichend.
Jetzt, >5 Jahre später hab ich mich endlich aufgerafft um diesem unmöglichen Zustande Herr zu werden.

Der neue Fuchsschwanz wurde aus dem Keller geholt, mit der Säge rückte ich der Lattenkonstruktion zu Leibe. Zunächst mussten sämtliche Klammern entfernt werden (Ein Wunder das sowas überhaupt zusammenhält). Die kurzen Querlatten wurden ein Stück eingekürzt um Platz für eine zweite Leiste zu Schaffen. Holzleim und einige Schrauben sorgen für eine feste Verbindung. Die Querlatten (im Bild senkrecht) wurden dann mit laaaaangen Schrauben ebenfalls wieder befestigt.

Sofa-reparatur

Am Ende musste nur noch der Bezug und der Schaumstoffstreifen wieder angetackert werden, einen Handtacker hatte ich bereits seit geraumer Zeit im Keller liegen.

Jetzt steht es wieder solide da und kann von besetzt werden.

USB-Hub setzt aus

Für großen Ärger sorgte mein USB-Hub, den ich am Schreibtisch unterhalb der Tischplatte angeschraubt hatte. Immer so ca. nach 20 Minuten der Nutzung des Hubs fiel der kurz aus, um dann kurze Zeit später wieder zu funktionieren als wäre nichts gewesen.

Als Ursache konnte ich den Spannungsregler ermitteln, der den 3,3V Controllerchip mit Strom versorgt. Der Regler ist ein gewöhnlicher Linearregler und verbrät also die Spannungsdifferenz zu wärme.

Eine zusätzliche „Kühlrippe“, naja, eher Kühlschlange soll seine Hitzköpfigkeit nun verhindern.

Kühlschlange am USB-Hub-Spannungsregler

Hebezeug-Handbedienteil mit Tastern

Passend zur bereits umgebauten Steuerung musste natürlich auch das Handbedienteil mit entsprechenden Tastern ausgerüstet werden. Nach verspachteln des großen Schalterlochs und anbringen einer zusätzlichen Steuerleitung (die Adern der vorh. Leitung waren nicht ausreichend, da der Netzseitige Not-Aus ja im Bedienteil angeschlossen bleiben musste) konnten die neuen Taster in das Gehäuse eingebaut werden.

Ein wenig Farbe in schwarz und gelb wirkt Wunder.

geänderte Handbedienung

Kontaktkleben

Wenn man sich lange genug dämlich anstellt und an der Seilwinde schnell abwechselnd beide Richtungstaster drückt, könnte man auf die Trägheit der Relais stoßen die die Tastenverriegelung übernehmen und einen Schaltfehler verursachen. Dabei bleiben freilich die Relaiskonstakte hängen.

Nur wie bekommt man die wieder auseinander, ohne jedes mal die Relais ablöten zu müssen und das Gehäuse öffnen?

Eine kleine Bohrung im Gehäuse erscheint mit Zweckmäßig. Das solche „Wartungsarbeiten“ nur bei abgeschalteter Stromversorgung erfolgen dürfen sollte klar sein. Der Berührungsschutz bleibt bei der kleinen Lochgröße gewahrt (1mm Loch).

kontaktkleben beheben

Ersatzsteuerung für Hebezeug

Ein Bekannter hat eine elektrische Seilwinde. Das Problem: der in der „Bedieneinheit“ untergebrachte Schalter ist kaputt. Es handelt sich hierbei um einen 2 poligen Um-Taster (Wipp-Taster) mit Mittelstellung. Da das Teil handbetätigt ist und der gemeine Kranführer auch nur mit endlicher Geschwindigkeit schaltet, zieht die angeschlossene Induktive Last im Schalter schöne Funken aus den Kontakten.

Das muss natürlich früher oder Später für den Ausfall des Schalters sorgen. Leider ist so ein Schalter in der benötigten Strombelastbarkeit und dazu noch als Taster mit Mittelstellung schwer aufzutreiben. Als gab es eine kleine Relaissteuerung für die Seilwinde.

Die Handbedienung erhielt zwei Taster, welche aus Kostengrunden keine Kontakte zur elektrischen Verriegelung der Taster haben. Deshalb sind zwei relais damit beschäftigt, den jeweils anderen Zweig (andere Drehrichtung) ausser Betrieb zu setzen, zwei weitere übernehmen die zweipoligen Schaltfunktionen und die Nullstellung (kein Relais angezogen). Das alles in einem kleinen Abzweigkasten.

Schaltkasten

hp-toner – kein ausdruck

Bei ebay habe ich eine wiederaufbereitete Tonerpatrone für meinen HP-Laserjet gekauft, jedoch sind da bereits nach einigen hundert Seiten die Tonerpulver-abstreifer kaputt gegangen, die laut Händler bei der wiederaufbereitung erneuert wurden.

Nach diesem Reinfall habe ich diesmal nach eine, preiswerten originalteil gesucht, und bin tatsächlich fündig geworden. Lt. Händler ist der Toner nur einmal ausgepackt gewesen und wurde dann wieder eingeschweisst und bei ebay eingestellt.

Zugeschlagen, in den Drucker eingesetzt, kein ausdruck, nichtmal streifen. Wenn man die Walze an der Einheit etwas in gegenrichtung bewegt gelangt ein wenig Tonerpulver darauf und sollte nachher auf dem Papier einen Streifen machen. Druckversuch. Papier weiss. Da stimmt doch etwas nicht. Alte Einheit wieder eingesetzt: geht.

Nach etwas hin- und her überlegen konnte nur die fehlende Hochspannung schuld sein. Nur warum?

Ein genauer vergleich der Tonereinheiten brachte dann den Fehler zutage: die „neue“ Einheit von ebay hatte eine Nase an der Vorderseite *nicht* mehr. Die scheint beim Einsetzen des Teils eine Gabellichtschranke zu unterbrechen, die dann die Hochspannung beim Druck aktiviert. Man scheint bei HP Angst zu haben vor Nutzern, die in den Druckern herumvorwerken, warum auch immer.

toner reparatur