Alle Beiträge von Gui

Umgepolte Fledermäuse.

Heute einmal ein seeeehr verspäteter Eintrag in meinem Blog, diesmal ein Bild vom Besuch des Zoo Erfurt im Oktober 2005. Sehr schön fand ich die Fledermäuse. Um diese nachtaktiven Tiere jedoch am Tag in Aktion erleben zu können, hat man diese quasi umgepolt. Durch künstliche Beleuchtung wird Tag und Nacht vertauscht.

Trotz der Dunkelheit sind mir ein paar Bilder gelungen, hier nun ein Bildausschnitt mit einer der Fledermäuse.

Wann wird es endlich wieder Sommer?

So langsam sehne ich mich nach dem Sommer.. das Grau der kalten Jahreszeit geht mir ziemlich auf den Wecker..
.. wie schön wäre es doch, jetzt einen warmen Sommerabend am Badesee zu genießen, gemütlich zu grillen und den Sonnenuntergang zu beobachten…

Bis es soweit ist, muss es leider reichen, in Erinnerungen des vergangenen Sommers zu schwelgen. Passend dazu ein Foto vom Sommer. (Talsperre Pirk)

Kaffee, mild

Heute habe ich doch tatsächlich Kaffee gekauft.. aus dem einfachen Grund, das mein vorhandener Kaffee schon 4 Jahre alt ist. Kann man doch keinem mehr anbieten.

Letztens habe ich Kaffee getrunken, der sehr bitter war, daher war es nun mein Ziel, ebensolchen *nicht* zu kaufen.
Vor dem Kaffeeregal im Supermarkt fiel mir als Teetrinker die Wahl freilich schwer, doch ich entschied mich für „Eduscho Gala – Mild und Elegant“. Weiter heißt es auf der Verpackung: „Für Gala Mild & Elegant werden ausschließlich Kaffeesorten ausgewählt, die in Regionen mit besonders mildem Klima wachsen. Dieses verleiht dem Kaffee seinen weichen und ausgewogenen Geschmack. … Kaffeegenuss auf naturmilde Art“

Also gleich mal wieder den guten Espresso-bereiter aus dem Regal genommen und eine Portion von dem Zeug gebraut.

Das war mal wieder der totale Reinfall.. eben dieser Kaffee ist besonders Bitter..

wlan hotspot mühldorf/inn

Wie vielleicht mancher mitbekommen hat, bin ich nun QRL wegen unter der Woche in Mühldorf am Inn. Die Besonderheit hier: in einem Aufenthaltsraum kommt ein Netzwerkkabel aus der Wand, welches am stationären Rechner die Verbindung zum Internet bereitstellt. Dahinter steckt ein DSL-Router mit Flatrate.. was liegt also Näher, als diesen Anschluß auch für mein Notebook zu nutzen… daher gibts gleich ein neues Bauwerk von mir:
Der mobile Wlan-Hotspot 🙂

Habe am Sonntag Nacht noch schnell in meiner Keller-Werkstatt etwas passendes zusammengeschraubt, bestehend aus Netzwerk-switsch, Steckdosenleiste, Wlan-Accespoint und jeder Menge Leitungen 🙂
Das alles schön Transportabel und als „plug & play“… also Stecker in die Steckdose, Netzwerk an den switch und schon geht es rund. Sozusagen zum Zwischenstecken ins Netzwerkkabel zum vorhandenen Rechner.

Wlan-Koffer Mühldorf

Das beste daran: Es funktioniert ausgezeichnet. Verfasse über diese WAN-Verbindung gerade diesen Eintrag in meinem Blog. Da bin ich fast ein wenig stolz auf mich. *g*

gruß, gui

compaq akku die zweite..

Welch wunder – der intelligente Akku hat es sich anders überlegt.. er lässt sich wieder laden.. oder war es diesmal doch das Notebook?

Wie auch immer, kurz zur Vorgeschichte.
Am Freitag traf nun der inzwischen bestellte neue Akku für mein Notebook mit der Post ein. Leider war ich zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause, also musste ich auf dem Weg nach Jena noch fix an der Postagentur halten, um das Paket abzuholen.
In Jena wollte ich dann schnell den Akku ins Notebook stecken und voll laden, da ergab sich die Überraschung: Das Notebook weigerte sich weiterhin standhaft, den (nun neuen) Akku aufzuladen. Die bekannten Fehlermeldungen erschienen im Bildschirm.

Weitere Suche in den technischen Dokumenten zum Notebook erbrachten auch keine neuen Hinweise auf die genaue Bedeutung der Fehlernummern. Eine Explosionszeichnung der Bauelemente des Notebook brachten mich dagegen auf eine andere Idee: Es könnte doch am Netzteil liegen.
Wie es in solchen Fällen immer so ist, ist die Netzteilplatine sehr versteckt im Gehäuse untergebracht. Nach öffnen sämtlicher Abdeckungen konnte ich sie am Rand einer Öffnung entdecken. Dummerweise kam man so nicht drann.

So schnell wollte ich mich natürlich nicht geschlagen geben, da ich schon mal den Schraubendreher in der Hand hatte. Nach demontage sämtlicher Laufwerke, der Tastatur, weiterer Kunststoffteile, des kompletten Display’s, einer Taster und Anzeigen-Platine, diverser Stecker, einer Metallabschirmung, zweier Hohlschrauben sowie diverser miniaturisierter Steckerchen und unmengen winziger Schrauben konnte ich dann endlich die Hauptplatine vom Rest des Gehäuses trennen. Ein großer Stapel Elektronik- und Plasteteile hatte sich inzwischen angehäuft.
Nachdem ich nun nur noch die Hauptplatine in den Händen hielt, könnte ich endlich die Netzteilplatine von ihren Steckverbindungen Lösen und genauer betrachten.

Zwei kleine Sicherungen (Baugröße 1206 SMD, ca.3×1,6mm wenn ich mich nicht irre) fanden sich darauf.. Nach kurzem Prüfen mit dem Multimeter konnten diese Sicherungen als Problemursache ausgeschlossen werden. Defekte oder verschmorte Teile sowie sonstige Überhitzungsspuren waren nicht zu sehen.
Folglich blieb mir nichts anderes übrig, als den ganzen Laden wieder zusammenzubauen.

Kurzum: eins der winzigen Schräubchen blieb übrig, was aber der Funktion keinen abbruch tat. Im Gegenteil.
Ganz zu meinem Erstaunen lassen sich nun auch wieder Akku’s laden. BEIDE.

Wie das kommt, muss mir mal jemand erklären……….

notebook fragt akku….

Seit einiger Zeit bin ich stolzer Besitzer eines Notebook. Es ist ein Compaq Armada E500. Das Gerät lief bis letzte Woche mit dem Originalen Akku noch 2-4 Stunden (je nachdem was man so gemacht hat), der Akku war also noch fit, obwohl er schon mehrere Jahre alt ist.
Dieser Zustand endete abprupt mit einer Fehlermeldung, die besagt das er Akku nicht mehr geladen werden könne. Gleichzeitig ging auch die Ladekontroll-LED aus. Seither lässt sich das Notebook nicht mehr dazu bewegen, den Akku weiter zu laden. Deshalb hab ich mal entwas nachgeforscht, wie das denn zustande kommt, das der Akku plötzlich kaputt sein kann. Das brachte folgendes Ergebniss zu Tage:

Der Notebook-Akku von Compaq ist intelligent. Nicht das Notebook stellt fest, wie voll der Akku ist, ob er geladen werden muss oder ob er kaputt ist, nein: Der Akku sagt dem Notebook, was zu tun ist!

Im Akku integriert ist es ein Mikrocontroller, der das „Akkumenagement“ übernimmt. Ähnliche Technik befindet sich mittlerweile auch in vielen anderen Geräten, wie Schnurlos- und Mobiltelefonen. Diese Schaltung erfasst jedenfalls Lade- und Entladeströme, die Anzahl der Ladezyklen, Zellenspannungen, Kapazität und in meinem Fall auch die Zeit. So meldet der Akku dem Notebook beispielsweise, das die Garantie für den Akku abgelaufen ist. Und jetzt meldet er eben auch, das er nicht geladen werden könnte.

Es ist also anzunehmen, das der Mikrocontroller im Akku neben den „normalen“ Funktionen zum Akkumenagement zusätzlich noch eine Art Timeout-Funktion besitzt, der den Notebook-besitzer nach einer bestimmten Betriebsdauer, Ablauf eines Datums oder nach einer bestimmten Anzahl Ladezyklen dazu zwingt, einen neuen Akku zu erwerben, auch wenn der alte noch seinen Dienst tuen würde. Der neue Akku bringt dann wieder Geld in die Kassen des Herstellers.
Na vielen Dank!

nanotechnologie

Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren ein neues Betätigungsfeld gefunden – die Nanotechnologie. Gemeint sind Partikel, die nur wenige Nanometer groß sind. Inzwischen sind Produkte auf dem Markt, die diese Teilchen beeinhalten nutzen.
So gibt es eine Reihe Produkte zur Oberflächenbeschichtung – zunächst versucht man den Lotus-Effekt (Abperleffekt auf der Oberfläche von Blättern der Lotus-Pflanze) durch winzige Strukturen nachzuahmen, um das Anhaften von Schmutz und Öl an Oberflachen zu verhindern. Abspülen mit Wasser würde dann zur Entfernung der Verschmutzung ausreichen. Dachziegel, Sanitärkeramik und Fassadenfarbe wird inzwischen so ausgerüstet. Ein großer Vorteil ist, das die enthaltenen Teilchen so klein sind, das sich das Licht nicht mehr an Ihnen bricht. Sie sind quasi unsichtbar.
Die Forschung geht nun dahin, Oberflächenbeschichtungen für Metalle und Kunststoffe zu entwickeln, die Korrosionsschutz für Metalle bewirken und Kunstoffoberflächen kratzfest machen.

Da ich an einer vielbefahrenen Straße wohne, habe ich mir nun eine Beschichtung für Fensterglas bestellt, die ich heute endlich auf dem Postamt abgeholt habe. Ich werde noch dieses Wochenende mal Fensterputzen und Beschichten, um das ganze mal zu testen.. bin schon sehr gespannt…… 🙂
gruß, gui

nochmal maxtor, nochmal ärger

Neue Platte (wieder von Maxtor, 60 GB), neuer Rechner, neues Glück?
Heute gings wieder los.. Daten gehen verloren.. das zweite Betriebssystem auf der Festplatte stürzt ab und lässt sich nun auch nicht mehr booten, es würde angeblich Dateien nicht mehr geben..

Alles klar, das kommt mir seltsam bekannt vor. Werde wohl nicht umhin kommen mir ne neue Festplatte zu kaufen, und die kommt ganz sicher nicht aus dem Hause Maxtor. Immerhin ist es noch kein ganzes Jahr her, als die letzte Maxtor-errungenschaft den Geist aufgab. Ein Umtausch scheint mir auch nicht ratsam.. immerhin bekommt man ja da auch nur wieder neuen Schrott von selbigem Hersteller…

Diesmal hab ich allerdings vorgesorgt.. alle wichtigen Daten befinden sich nun auch noch auf anderen Platten und Rechnern… zuletzt hab ich das e-mail-programm komplett auf mein notebook ausgelagert… als hätte ich es kommen sehen …

Also… nie wieder Maxtor!

40-jährige Kreuzen

Neulich war ich mit dem Auto unterwegs, als mich mein Schatz auf etwas interessantes Aufmerksam machte. Auf dem Rückweg hab ich es dann auch gesehen, es brachte mich zum schmunzeln. Das will ich euch nicht vorenthalten.

Zebrastreifen

Auf die Straße war dazu noch mit weißer Farbe ein kleiner Zebrastreifen aufgemalt.

gruß, Gui

Geraer Verhältnisse

Nachdem ich vor 14 Tagen am Wochenende mal wieder das Geraer Verkehrschaos hautnah erleben durfte,
scheint Plauen nun auch im Baustellenchaos zu versinken. Nach beinahe täglichen Änderungen der Verkehrsführung quasi vor meiner Haustür, Einbahnstraßen heute in die eine, morgen in die andere Richtung gipfelte es in einer Autofahrerfalle.
Die habe ich mal fotographiert…..

Autofahrerfalle-001

Hutablage (Helmablage)

Wenn man mit dem Moped unterwegs ist kommt man nicht drum herum, man braucht den „Helm“. Die Frage ist nur: Wohin damit, wenn man gerade mal nicht fährt.. das Problem habe ich nun mit einer 5-Euro-investition gelöst 🙂

Ein „Regalboden“ 25x60cm passend zu den meisten Möbeln mit Buche-nachbildung für 3,35 Euro (mit umlaufenden Kanten, vorn sogar mit Rundung) und zwei passende Winkel (weiß lackiert) zu insgesamt 1,64 Euro aus dem Bauhaus lösten das Problem.

Über den Kleiderhaken im Flur fix an die Wand gebohrt gibt das ne schöne Hut- … ähm.. Helmablage 🙂

festnetzgünstig (?)

Nun, da ich nur noch wenige Tage im Monat zu Hause bin, und wohl fast ebensoviel Zeit in Jena verbringe, habe ich meinen Mobiltelefonvertrag der neuen Situation angepasst.. es sollte Genion von O2 sein, damit habe ich eine neue zweite Festnetznummer in Jena. Über meine bisherige Mobiltelefonnummer bin ich weiter erreichbar.

gruß, gui

Kühlbox mit Runtime Error ;)

Ich habe mir mal wieder die Nacht um die Ohren geschlagen mit einem Programmierproblem.

Doch kurz erstmal um was es geht: Ich habe mir letztes Jahr ne 12V Kühlbox für Auto gekauft, die ist aber ziemlich „schwach auf der Brust „, kühlt mir nach meinen Ansprüchen nicht genug. Außerdem war der Lüfter nervig laut.
Daher keine Frage, für mich als Bastler: das Teil gehört getunt 😉

Als erstes gabs verschiedene Experimente mit der Kühlung der warmen Seite des Peltier-Kühlelements und „thermischer Reihenschaltung“ von 33W Kühlelementen (12V 4A),

Nachdem nun ein leistungsstarker 90*90mm Axiallüfter mit verchromten Schutzgitter den Deckel ziert, und man durch eine Scheibe auf die Kühlrippe gucken kann, braucht es nun mehr Leistung am Kühlelement. In der passenden Größe ist nun schon ein 68W (Wärmetransportleistung) Modul bestellt, fehlt nur noch eine Steuerung das da drinnen nix gefriert, wenn die Mühle mal draußen steht über Nacht.

Da kam dann die glorreiche Idee das Teil doch gleich mit LCD-Display für Temperaturanzeige, Unterspannungsschutz (leere Autobatterie nicht ganz leer machen, Auto soll ja nochmal starten), und pulsbreitensteuerung für das Kühlelement auszustatten.

Die Schaltung ist bereits zu „Papier“ gebracht, Layout geroutet, Platine geätzt, gebohrt, bestückt…. und nun gings ans Programmieren. Diesmal mit neuem compiler für Pascal, das kann ich noch aus Hobbyversuchen zu meiner Schulzeit ein wenig.

Das stellte sich aber als gar nicht so einfach heraus, der compiler erzeugte wohl fehlerhaften Assembler-Quelltext und das hatte wiederrum zur Folge, das das erzeugte Programm nach 13-15 Schleifendurchläufen die Steuerung zum Absturtz brachte.. da auf dem dann schon funktionierenden LCD-Display die Anzeigewerte mit Datenmüll überschrieben wurden, war mir klar was los ist. Stack-überlauf. Runtime Error 203 hätte es auf einem PC gegeben.
Toll.. 🙂 Eine Kühlbox mit Runtime Error.

Nach mehrstündiger Fehlersuche und umschreiben des Programms um die fehlerhafte Funktion zu umgehen sowie einfügen von ein paar schnipseln Assembler-Code (doch wieder, wollte doch weg davon…) läuft es nun schon ansatzweise.. nur der ADC bereitet mir noch sorgen.. doch davon später mehr.

gui

arbeit, da bist du ja

Ja.. nun ist alles Perfekt, Arbeitsvertrag ist unterschrieben.. auch wenn es diesmal ziemliche Einschnitte in mein Privatleben bedeutet, weil ich ja nur noch am Wochenende nach Hause komme. Genau das wollte ich eigentlich nicht.. aber man muss nehmen was man bekommen kann. Also dann, zieht euch warm an im Rheinland in Baden-Württemberg (ich bin nicht so gut in geometrie *g*), jetzt komme ich! 😉
Meine Internetseite wird nun etwas kürzer treten müssen, und auf Funk werde ich nun auch nur noch eher sporadisch auftauchen.. also nicht wundern.

gruß, gui